Stadt Warstein
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Unsere Stadt

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Allagen
Belecke
Hirschberg
Mülheim
Sichtigvor
Suttrop
Waldhsn.
Warstein
Niederbgh.

Grußwort des Bürgermeisters

Foto des Bürgermeisters

Liebe Besucherinnen und Besucher der Website der Stadt Warstein,herzlich willkommen auf unserer Homepage!

Sie können sich hier im "virtuellen Rathaus" zu den verschiedensten Bereichen der Stadtverwaltung informieren und darüber hinaus vieles über unsere Stadt und ihre Angebote erfahren - ganz gleich ob als Gast oder als Mitbürger.
Den Neubürgerinnen und Neubürgern möchte die Homepage das Kennenlernen der Stadt Warstein erleichtern. Aber auch für „Alteingesessene“ sind hier stets aktuelle und interessante Informationen zu finden. Natürlich stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses gerne auch persönlich mit Rat und Tat zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung sind auf dieser Homepage zu finden.
Wenn Sie auf den Internetseiten stöbern, werden Sie erkennen, dass die Stadt Warstein mit allen neun Ortsteilen eine liebenswerte Stadt ist, die mit einem großen Angebot im sozialen, schulischen, kulturellen, medizinischen und sportlichen Bereich aufwarten kann. Wir sind eine liebenswerte Stadt mit Herz. Die Stadt Warstein ist als Wohnort beliebt und mit vielen international renommierten Arbeitgebern ein sehr moderner, innovativer und damit attraktiver Wirtschaftsstandort.
Nutzen Sie die Gelegenheit, die Stadt Warstein persönlich kennen zu lernen und vor Ort auf Entdeckungsreise zu gehen. Erleben Sie die Gastfreundschaft unserer Ortsteile und ihrer gastronomischen Betriebe. Die Stadt Warstein ist immer einen Besuch wert!
Gerne können Sie Wünsche und Anregungen, aber natürlich auch Kritik äußern. Das geht ganz bequem im Serviceportal der Stadt Warstein.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Bürgermeister
Thomas Schöne


Stadtleitbild

Wappen der Stadt Warstein

Warstein (NRW) im Sauerland, die 26.000 Einwohner zählende Stadt am Nordrand des Arnsberger Waldes - das Bindeglied zwischen der Hellweg-Region und dem Hochsauerland - präsentiert sich als eine Stadt der Vielfalt.
Bestehend aus 9 Ortsteilen bietet Warstein dem Besucher abwechslungsreiche landschaftliche Reize: die Stadt ist umgeben von weiten Waldflächen in einem sanft bergigen Erholungsgebiet. Einzigartige geologische Besonderheiten kommen hinzu - Quarzvorkommen, Höhlenattraktionen, Steinabbau.
International führende Unternehmen im High-Tech-Bereich haben sich hier entwickelt, und nicht zuletzt ist Warstein die Heimat der weltweit bekannten Bier-Marke "Warsteiner".
Die südlichste Gemeinde im Kreis Soest ist eine Stadt mit reicher Vergangenheit, die ihren Bürgern und ihren Besuchern ein vielfältiges kulturelles Angebot präsentieren kann und die sich für die nähere Zukunft drei Ziele gesetzt hat:

Foto: Sabrinty
Blick vom Piusberg auf Warstein

Mit ihrer vorzüglichen landschaftlichen Lage, mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und mit ihren überregionalen Sport-Events soll die Stadt Warstein noch mehr als bisher attraktiv auf Gäste wirken.

Mit der Neuordnung der Verkehrsverhältnisse (und einer Neugestaltung der Zentren von Warstein und Belecke) soll der Wohnwert für die Bevölkerung verbessert werden.

Mit seinen soliden wirtschaftlichen Strukturen soll Warstein schließlich verstärkt Ansiedlungsstätte für Industrie, Gewerbe und Handel jeglicher Art werden.

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Die Ortsteile

Allagen

Foto von Haus Dassel

Schon in der Gründungsurkunde des Benediktinerklosters Grafschaft wird für das Jahr 1072 „Anlagen“ verzeichnet, das im Zuge der Missionierung als frühe Stammpfarrei errichtet worden war. Die heutige St. Johannes-Kirche weist in ihrer Entstehung auf diese Tradition zurück, geht in ihrem heutigen Bau jedoch auf das späte 19. Jahrhundert zurück. 
Das westlich gelegene Westendorf war ursprünglich Sitz eines Freigerichtes. Auch die nördlich gelegenen jahrhundertealten  „Haarhöfe“ zählen zum Kirchspiel Allagen.
Früher Industrialisierung folgte im vergangenen Jahrhundert die für Allagen typische Marmorverarbeitung; das „Haus Dassel“ erinnert noch heute an die Generationen der Firmeninhaber, erinnert aber auch an die landwirtschaftliche Tradition des Möhnetals.

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie u.a. auch unter der Internetadresse: http://www.allagen.de

Belecke

Foto vom Belecker RathausSchon 938 wurde eine Burg Belecke - Castellum Baduliki - von drei namhaften Geschichtsschreibern genannt: der Nonne Roswitha von Gandersheim, dem Mönch Widukind von Corvey und dem Erzbischof Adalbert von Magdeburg. Um 980 machte Kaiser Otto II. seiner Gemahlin Theophanou den ,,Locus Patelecke" zum Geschenk. 1009 erwarb Heinrich II. den Ort ,,Curtis Badilicka" vom Kloster Gandersheim als Königsgut zurück. Nach ihm ist auch das Kaiser-Heinrich-Bad mit seiner Heilquelle benannt.
Erzbischof Anno II. von Köln vermachte 1064 dem Kloster Siegburg den Zehnten zu Belecke, der 1072 auf Grafschaft übertragen wurde. Hiermit begann eine Verbindung zu diesem Kloster, die bis zur Säkularisation im Jahre 1803 anhielt. Die Gründung der Stadt Belecke mit 60 Hausstätten erfolgte in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts auf dem ,,Propsteiberge", der zum Besitz des Klosters gehörte. Der Erzbischof und Kurfürst Siegfried II. von Köln verlieh durch Urkunde vom 12. Dezember 1296 das Stadtrecht (Rüthener Recht).
Foto von Stütings MühleKriege, Pest und Brände verschonten auch Belecke nicht. Während der ,,Soester Fehde" (1444-1449) wehrten die Bürger am Mittwoch vor Pfingsten 1448 einen Angriff der Soester erfolgreich ab. Als ,,Sturmtag" wird dieser Tag bis heute mit Gottesdienst und Gedenkfeier begangen. Beim letzten großen Stadtbrand 1805 brannten 58 Häuser (2/3der Stadt) ab.
Bis weit in das vorige Jahrhundert war Belecke ein Ackerbürgerstädtchen geblieben mit einem geringen Anteil an Handwerk und Handel, obwohl es Mitglied der Hanse war. Mit dem Bau fester Straßen und der Eisenbahnlinien war Belecke zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt geworden.
Die Siepmann-Werke errichteten 1911 ein Zweigwerk in Belecke. Der eigentliche Industrialisierungsprozeß setzte nach dem 2. Weltkrieg ein (AEG, Persta, eupec). Die Einwohnerzahl verdreifachte sich, eine erhebliche Ausweitung der Wohngebiete erfolgte. Handel, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungssbetriebe prägen heute das Leben dieser Stadt.

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie u.a. auch unter der Internetadresse: www.belecke.de

Erholungsort Hirschberg

Blick auf Hirschberg

Hirschberg liegt in reizvoller Landschaft im größten zusammenhängenden Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen, 450 m über NN, 1.800 Einwohner.

Für ein kurzweiliges Erleben sorgen Turnhalle, Sportplatz, Reithalle, Schießsportanlage, Kegelbahnen, Grillplatz. Gut gekennzeichnete Wanderwegnetze führen vorbei an Kohlenmeilern mit Köhlerhütte; durch Feld und Wald mit reichen Beständen an Reh-, Rot- und Schwarzwild.

Nähere Informationen: Zimmernachweis etc. anfordern bei:
Warstein Touristik e.V.
Rathaus Warstein
Dieplohstr.1
59581 Warstein

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie unter der Internetadresse: www.hirschberg-sauerland.de

Mülheim

Blick auf die Kirche

Die Geschichte Mülheims ist eng mit der jahrhundertelangen Herrschaft der Deutschordensritter verbunden. 1072 erstmalig erwähnt, errichtete man bereits 1266 einen ersten Kommendehof.
Die stattlichen Schloßgebäude und die Pfarrkirche aus dem 17./18. Jahrhundert bildeten gar als Sitz des Landkomturs das Zentrum der westfälischen Ordensballei, deren wesentliche Bauteile auf den Kapuzinerbruder Ambrosius von Oelde zurückgehen.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts sind die Gebäude in kirchlichem und privatem Besitz, das östlich des früheren Klosters gelegene Mülheim ist heute überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie u.a. auch unter folgenden Internetadressen:

Niederbergheim

„Bercheim“, das heutige Nieder- und Oberbergheim, wird schon 1072 erwähnt. Der ältere 1760 errichtete Teil seiner heutigen Kapelle dokumentiert den Mittelpunkt der damaligen mittelalterlichen Siedlung, der 1495 gar ein kleines Augustinerinnenkloster beherbergte. Ober- und Niederbergheim - landwirtschaftlich geprägt - bewahrten immer eigene Identität, als früherer Teil des Allagener Kirchspiels wurden sie erst in jüngster Zeit selbständig. Das Jahr 1991 markiert das für beide Warsteiner Stadtteile wichtige Datum. Idyllisch gelegen auch die Niederbergheimer Mühle aus dem endenden 18. Jahrhundert, sie soll schon 1551 die Wasserkraft der Möhne ausgenutzt haben.

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie u.a. auch unter der Internetadresse: www.allagen.de

Sichtigvor

Das in der heimischen Sprache „Teiplaß“ genannte Sichtigvor war einst Ansiedlung der Angehörigen der Mülheimer Ordenskommende.
1658 errichtete Landkomtur Oswald von Lichtenstein für seine Bediensteten diese Siedlung an der „seichten Furt“ der Möhne.
Dominiert wird das am südlichen Möhneufer ansteigende Sichtigvor jedoch vom Kreuzberg und seiner 1890 errichteten Kapelle, dem uralten „Loermund“, der als frühgeschichtliche Wallburg bereits im frühen Mittelalter in kriegerischen Zeiten den Bewohnern des Möhnetals Schutz und Zuflucht bot.

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie u.a. auch unter folgenden Internetadressen:

Schloß Körtlinghausen

Suttrop


Der erst seit 1975 zu Warstein gehörende Stadtteil Suttrop bildet den östlichen Schwerpunkt der Stadt. Schon im Mittelalter erstmalig als „Sutthorp“ (im Süden gelegenes Dorf) erwähnt, stand die Ansiedlung jahrhundertelang unter dem Einfluß der adligen Familien Lüerwald, von Hanxleden, von Hoesch und von Fürstenberg. Auch der zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstandene Bau der Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung mit seiner sehenswerten Barockausstattung dokumentiert diese Entwicklung. Mit der Gründung der „Eisenhütte bey Suttrop“, mehrerer Hammerwerke in der Umgebung und einem ausgedehnten Eisenerzbergbau entstand die Traditionslinie Suttroper Eisenindustrie. 1905 errichtete man am waldreichen Stillenberg zwischen Warstein und Suttrop die heutigen Westfälischen Kliniken - ein modernes Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie.

Treise-Kapelle im
Park der Westf.Klinik

Die LWL-Klinik Warstein ist eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Hier wird das gesamte Spektrum psychiatrischer Erkrankungen nach modernen Therapiestandards behandelt.
Die meisten Gebäude der Klinik wurden um die Jahrhundertwende vorwiegend im Jugendstil erbaut. Die einzelnen Gebäude liegen in einer Ruhe ausstrahlenden Parklandschaft inmitten des Naturparks "Arnsberger Wald". Im Klinikpark kann die Minigolf-Anlage gegen ein kleines Entgelt genutzt werden. Öffnungszeiten sind im Café im Sozialzentrum zu erfragen.

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie unter der Internetadresse: www.suttrop-online.de/ 

Waldhausen

Blick auf ein blühendes Rapsfeld

Das inmitten der landwirtschaftlich geprägten Haar gelegene Waldhausen gehörte mit seinen Siedlungen Taubeneiche und Echelnpöten jahrhundertelang zum Kirchspiel Mülheim. Bereits 1293 erstmalig erwähnt, behielt es seinen dörflichen Charakter bis in die neueste Zeit.
Der Mülheimer Landkomtur Rab Dietrich von Ovelacker stiftete im 17. Jahrhundert ein erstes Gotteshaus, an deren Stelle sich heute die in den Jahren 1923/24 errichtete St. Barbara-Kapelle erhebt. Charakteristische Hofanlagen prägen das Ortsbild dieses schon in die Soester Börde weisenden nördlichen Stadtteils.   

Weitere Informationen zur Ortschaft erhalten Sie u.a. unter folgenden Internetadressen:

Warstein

Blick auf Warsteins 2 Kirchen

Warstein tritt in einer Urkunde aus dem Jahre 1072 in das Licht der Geschichte, obgleich an den Stellen der heutigen Siedlung seit einigen tausend Jahren menschliches Leben bezeugt ist. Ein erster nachweisbarer Ort lag etwa 1,5 km vom heutigen Stadtzentrum entfernt; seinen Mittelpunkt bildet noch heute die im 17. Jahrhundert errichtete Kapelle St. Maria BMV und St. Antonius in "Altenwarstein". Im Zuge territorialer Auseinandersetzungen zwischen den Erzbischöfen von Köln als Landesherren, den Bischöfen von Paderborn und den Grafen von Arnsberg verlagerte Siegfried von Westerburg die alte Siedlung auf den späteren Stadtberg und verlieh ihr im Zuge der Stadtgründung im Jahre 1276 die Stadtrechte.
Ein ausgedehnter Ackerbau, ein reicher Waldbestand, zahlreiche Hütten und Hammerwerke und nicht zuletzt der Anschluß an den Hansebund garantierten einen gewissen Wohlstand, der sich durch den Ausbau der vorhandenen Industrie im 18. und 19. Jahrhundert intensivierte. Große Stadtbrände, vor allem am 31.12.1802, veränderten das Gesicht der Stadt in nachhaltiger Weise. Auf Geheiß der seit 1803 regierenden hessischen Landesherrschaft verließ man den mittelalterlichen Stadtberg und errichtete Wohnhäuser und öffentliche Gebäude im Tal der Wäster und Range.

Im Laufe der Jahre wuchs die Bevölkerungszahl Warsteins stetig an, nicht zuletzt aufgrund der expandierenden Industrie vor allem im eisenverarbeitenden Bereich. Mit dem 01.01.1975 konstituierte sich aus den Gemeinden des 1844 errichteten Amtes Warstein, der Gemeinde Suttrop und der alten Stadt Warstein ein neues Warstein, die heutige Stadt, die mit ihren rd. 26.000 Einwohnern aus dem Selbstverständnis und den Traditionen der einzelnen Gemeinden lebt und fühlt. 

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Städtepartnerschaften

Saint Pol sur Ternoise / seit 1964

Die französische Partnerstadt Saint Pol sur Ternoise liegt in Nordfrankreich, gehört zum Department Pas-de-Calais und hat rd. 7.000 Einwohner. Auf der Landkarte findet man St. Pol im Kreuzungsbereich der Nationalstraßen N 39 und N 41 westlich von Arras. Seit 1964 sind St. Pol und Warstein Partnerstädte. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt rd. 540 km. An den jährlichen Begegnungen nehmen zahlreiche Personen aus beiden Städten teil. Alle 5 Jahre finden Besuche der besonderen Art statt. Dann machen sich mehr als 250 Bürgerinnen und Bürger auf den Weg in die jeweilige Partnerstadt. Die Städtepartnerschaft St.Pol / Warstein ist ein Beweis für die gelebte Freundschaft zwischen Völkern unterschiedlicher Nationen, die noch bis zum Kriegsende als Erzfeinde galten. Sehenswerte Ausflugsziele sind die Stadt Arras mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild, die Hafenstadt Boulogne mit ihren Schutzwällen aus dem 13. Jahrhundert und das attraktive Seebad Le Touquet.
Internet-Auftritt der Stadt Saint Pol:
www.ville-saintpolsurternoise.fr 

 

Wurzen / seit 1990

Schon von weitem begrüßt Wurzen seine Besucher durch eine imposante Silhouette. Sie wird geprägt durch die Türme von Dom, Schloss, Stadtkirche St. Wenceslai und Backwarenfabrik. Wurzen ist eine der ältesten Städte Sachsens. Die wechselvolle Geschichte der Stadt beginnt im Jahr 961. Im 15. und 16. Jahrhundert war Wurzen Residenzstadt der Bischöfe von Meißen. Der Ringelnatzbrunnen auf dem Markt erinnert an den bekanntesten Sohn der Stadt, den 1883 geborenen Schriftsteller, Maler und Kabarettisten Joachim Ringelnatz. Der Flusslauf der Mulde prägt die Landschaft durch weitläufige Auen und sanfte Hügel. Ein Großteil der insgesamt 17.000 Einwohner der Stadt hat mit dazu beigetragen, Freiheit und Selbstbestimmung in der ehemaligen DDR durchzusetzen. Knapp ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer und der Öffnung der innerdeutschen Grenzen wurde die deutsche Einheit Wirklichkeit. Am 3. Oktober 1990, dem Tag der Deutschen Einheit, besiegelten Wurzen und Warstein ihre Städtepartnerschaft. Sehenswerte Ausflugsziele: Die Messestadt Leipzig liegt etwa 25 km und die Landeshauptstadt Dresden nur 76 km entfernt. Infos unter: www.wurzen.de


Hebden Royd / seit 1995

Der offizielle Partnerschaftsvertrag zwischen Hebden Royd und Warstein wurde im November 1995 in Großbritannien und 1996 in Warstein unterzeichnet. Bereits seit 1978 gibt es schulische Kontakte zwischen den beiden Städten. Hebden Royd, ein kommunaler Zusammenschluß der 3 Orte Hebden Bridge, Mytholmroyd und Cragg Vale hat insgesamt 9.000 Einwohner und liegt inmitten der Pennines, einem Mittelgebirge in der englischen Grafschaft West Yorkshire. Auf der Landkarte findet man Hebden Royd zwischen Manchester und Leeds. Die benachbarte Stadt Halifax ist Sitz der Regionalverwaltung. Besonders sehenswert sind die umliegenden Hügel mit zahlreichen Hochmooren und dem typisch saftig grünen Weideland. Auch Heptonstall mit seiner historisch bedeutsamen Klosterruine, der die Stadt durchziehende Rochdale Kanal und Hardcastle Crags, ein reizvolles bewaldetes Tal, sind einen Besuch wert. Einst haben die zahlreichen Schafe durch ihre Wolle die Region um Hebden Royd für Englands Textilindustrie so bedeutend gemacht.

Infos:

 

Pietrapaola / seit 2001

Die seit 2001 bestehende Städtefreundschaft mit der süditalienischen Ortschaft Pietrapaola wurde im September 2010 offiziell als Städtepartnerschaft besiegelt. Pietrapaola gehört zur italienischen Provinz Kalabrien, liegt am Ionischen Meer und hat insgesamt 1.400 Einwohner. Der Ort ist zweigeteilt. Die Mehrzahl der Bevölkerung lebt in Marina di Pietrapaola und nur rund 400 Einwohner im alten Ortskern etwa 375 m über dem Meeresspiegel. Beide Orte sind durch eine 12 km lange Serpentinenstrasse miteinander verbunden. Die Einwohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, der Metallverarbeitung und vom stärker wachsenden Tourismus. Zahlreiche Bürger aus Pietrapaola sind Anfang der 60er Jahre als sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, haben hier lange gelebt oder sind in Warstein geblieben und haben hier Familien gegründet. Die neue Städtepartnerschaft dokumentiert die über Jahrzehnte gewachsenen guten zwischenmenschlichen Beziehungen beider Völker.

Infos: http://www.comunepietrapaola.it//

 

 


Warsteiner Europafreunde (WEF)

Die WEF entwickeln einvernehmlich mit der Stadt Warstein die partnerschaftlichen Beziehungen zu den Partnerstädten ehrenamtlich und im Geist des Programms der Europäischen Kommission „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ weiter.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Sie können hier den Informations-Flyer der WEF und den Aufnahmeantrag downloaden.

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weitere Informationen

 

Aufzählungszeichen QuadratStadtplan
Link zum Stadtplan der Stadt Warstein
 

 

 Aufzählungszeichen QuadratZahlen, Daten, Fakten
Statistiken über die Stadt Warstein
(Einwohner, Haushalt, Fläche...)